Südinsel Neuseeland

Nachdem wir uns 2 Wochen die Sonne auf den Bauch scheinen liessen und wie Fürsten direkt am Liegestuhl bedient wurden, kehrten wir nach Neuseeland zurück. Der Flug war wieder etwas holprig aber ganz in Ordnung, die Einreise wäre auch problemlos verlaufen... wäre da nicht ein Rucksack gewesen, der die ganze Aufmerksamkeit des Zolls, Sicherheitsbeamten samt Beagle auf sich gezogen hätte.

 

Felix, der am liebsten einen Sicherheitstrakt um mich herum aufbauen würde, hat mir im Frühling einen Handtaschenalarm in der Farbe rosa und ein Pfefferspray geschenkt. Gadgets die mir helfen sollen, falls ich einmal in Not sein sollte. Safety First - haben wir beides inkl. diversen Sackmesser auf unsere Weltreise mitgenommen.

 

Als wir gemütlich am Zoll vorbeispazierten, hörte ich bereits ein lautes Pfeifen, konnte aber nicht ausmachen, woher der schrille Alarm kam. Als kurz darauf ein Beagle inkl. Zöllner ganz nervös um unser Trolley sprang, wurde uns kurz schlecht.

 

Amüsiert nahm der Zöllner das rosafarbene Gadget in Augenschein und entdeckte (Gott sei Dank) die 3 Sackmesser und das Pfefferspray nicht. 

Diamond Harbour

Nachdem wir den Schock vom Flughafen verdaut haben, machten wir uns auf den Weg zu unserem Airbnb. Diamond Harbour liegt etwa 1 Stunde vom Flughafen in Christchurch entfernt. In Lyttelton angekommen, mussten wir auf die Fähre umsteigen, die uns in weniger als 10 Minuten nach Diamond Harbour brachte.

 

Lyttelton und Diamond Harbour, klingt das nicht nach einem romantischen Örtchen aus einer dieser zahlreichen Schnulzen? Beide Dörfchen waren wirklich wunderschön und schienen nach "heile Welt". Auch unser Airbnb hätte nicht schöner sein können. Bis jetzt war dieses kleine Häuschen mit seinem süssen Garten voller Blumen, einer der schönsten Unterkünfte auf unserer Weltreise.

 

So verbrachten wir Weihnachten und die Tage danach an diesem schönen Ort, unternahmen kleine Wanderungen der entlang der Küste und fuhren zum Kaffee rüber nach Lyttelton.

Lyttelton Ferry
Lyttelton Ferry
Lyttelton Ferry
Lyttelton Ferry
Diamond Harbour
Diamond Harbour

Airbnb Diamond Harbour
Airbnb Diamond Harbour
Airbnb Diamond Harbour
Airbnb Diamond Harbour
Airbnb Diamond Harbour
Airbnb Diamond Harbour

Diamond Harbour
Diamond Harbour
Diamond Harbour
Diamond Harbour
Diamond Harbour
Diamond Harbour

Christchurch

In Christchurch waren unsere Tage eher etwas eintönig, jedoch auf eine positive Art und Weise. Der tägliche Gang zum Supermarkt und das anschliessende Kochen war zu einer Art Routine geworden.

 

Apropos Supermarkt, dort "brannten" wir zweimal an. Denn für Silvester wollten wir uns natürlich mit Wein und Co. zum Anstossen eindecken, jedoch geht ohne Reisepass in Neuseeland gar nichts. Jeder der in der "Einkaufsgruppe" an der Kasse steht, muss den Reisepass zeigen, es sei denn es handle sich um ein Kind. Führerschein und ID reichen nicht aus.

 

Da nur Felix den Pass dabei hatte, wurde uns der ganze Alkohol an der Kasse wieder weggenommen, Felix entgleiste sein Lächeln und schaute ganz ungläubig drein (ich muss immer noch lachen, wenn ich an seinen Gesichtsausdruck denke). Daraufhin brachten wir die Einkäufe nach draussen und ich wartete neben den angebundenen Hunde, während Felix noch einmal alleine Wein und Bier für uns einkaufte. Denn wenn die Jugendlichen oder Personen die sich nicht ausweisen draussen warten und den Alkohol dann trotzdem trinken, ist es nämlich für niemanden ein Problem ;).

Sumner Beach, Christchurch
Sumner Beach, Christchurch
Sumner Beach, Christchurch
Sumner Beach, Christchurch
Sumner Beach, Christchurch
Sumner Beach, Christchurch

Westport

Nach der vierstündigen Fahrt von der Ostküste an die Westküste der Südinsel, kamen wir müde in unserer neuen Unterkunft an. Die Unterkunft war dieses Mal leider eine negative Überraschung und ganz weit weg von Wohlfühlen und Sauberkeit. Ohne auf die Einzelheiten einzugehen, müssen wir noch kurz auf die Dekoration des Häuschens zu sprechen kommen. Die Besitzerin hatte wohl einFabel für Drachen. Überall standen Drachen, auch neben der Toilette und dem Kochherd (ich rolle bereits schon wieder die Augen)… es war irgendwie "gfürchig".

 

Glücklicherweise waren wir nur 3 Nächte in dieser Unterkunft und genossen deshalb unseren Ausflug zum Cape Foulwind um so mehr. Natürlich sind wir wegen der Seelöwen, in die wir uns auf den Galapagos-Inseln so sehr verliebten, hergekommen. Die herzigen Tiere stanken schon wieder aus weiter Entfernung und das lustige Grunzen war kaum zu überhören.

 

Auf der Klippe entlang führte ein Weg zu einem Leuchtturm, den man bereits aus weiter Entfernung sehen konnte. Die Landschaft war wieder einmal mehr atemberaubend schön und extrem grün.

Cape Foulwind

Cape Foulwind
Cape Foulwind
Cape Foulwind
Cape Foulwind
Cape Foulwind
Cape Foulwind

Cape Foulwind
Cape Foulwind
Cape Foulwind
Cape Foulwind
Cape Foulwind
Cape Foulwind

Richmond, Best Island

Unsere letzte Woche auf der Südinsel verbrachten wir in Richmond, Best Island. Wir mieteten ein kleines, gemütliches Häuschen, wo wir uns sehr wohlfühlten.

Der kleine Ort war der perfekte Ausgangspunkt für unsere Tagesausflüge.

New Zealand Central Point

Einen kurzen Ausflug machten wir zum nahegelegenen "New Zealand Central Point", wo wir unser mitgebrachtes Picknick mit Aussicht genossen. Hier ist uns einmal mehr aufgefallen, wie aktiv die Neuseeländer sind. Nicht nur Familien und Paare, sondern auch viele "Junge" haben wir auf der kurzen Wanderung angetroffen.

New Zealand Central Point
New Zealand Central Point
New Zealand Central Point
New Zealand Central Point

Golden Bay

Natürlich durfte ein Ausflug zum berühmten Golden Bay nicht fehlen. Der endlose Strand war fast schon kitschig und menschenleer. Wir genossen den sonnigen Tag und die Ruhe. 

 

Bei der dreistündigen Rückfahrt, die über eine Art "Pass" führte, kamen wir jedoch noch kurz ins Schwitzen. Bei der Abfahrt zeigte die Benzinanzeige noch 3/4 voll an  (Meinung Marisa - Felix ist sich da nicht so sicher), was eigentlich für die Rückkehr hätte reichen sollen. Doch bereits bei der steilen Auffahrt zum Pass blinkte die Anzeige rot. Da die nächste Tankstelle doch erst nach dem Pass kam, blieb uns nichts anderes übrig, als mit unserem "Chäreli" den Pass runter zu rollen... 

Golden Bay
Golden Bay
Golden Bay
Golden Bay
Golden Bay
Golden Bay

Golden Bay
Golden Bay
Golden Bay
Golden Bay

Pupu Springs

Pupu Springs
Pupu Springs
Pupu Springs
Pupu Springs

Abel Tasman Nationalpark

Unsere Wanderung im Abel Tasman Nationalpark starteten wir von Marahau aus. Von dort aus brachte uns ein kleines Speedboat nach Anchorage, wo wir unsere Wanderung starteten. Die Bootsfahrt für sich war schon ein Erlebnis. Wir hielten an diversen kleinen Sehenswürdigkeiten und sahen sogar Seelöwen. 

 

Die 13 Kilometer lange Wanderung führte im kühlen Wald der Küste entlang. Die Wanderung am Strand war einzigartig, da wir Schweizer meistens doch eher in den Bergen wandern. So genossen wir die Aussicht aufs Meer und marschierten vor uns hin.

Abel Tasman
Abel Tasman
Abel Tasman
Abel Tasman
Abel Tasman
Abel Tasman

Abel Tasman
Abel Tasman
Abel Tasman
Abel Tasman
Kommentare: 2
  • #2

    Brigitte (Dienstag, 11 Februar 2020 19:36)

    Hallo ihr zwei Turteltäubchen
    wieder sind eure Berichte so farbig und interessant, dass ich jeweils eine Weile mit euch bin. Ich wünsche euch für eure Weiterreise nochmals viel Glück und alles Gute.
    Liebe Grüsse Brigitte

  • #1

    Margrit (Dienstag, 04 Februar 2020 17:22)

    Super Bilder.....
    Eine tolle Zeit weiterhin und liebi Grüess.