Siargao, das Surfer- und Palmenparadies

Siargao ist eine kleine Insel und liegt im Osten der Philippinen. Die Insel, die Teil des Naturschutzgebietes (SIPLAS) ist, kann per Fähre oder mit dem Flugzeug erreicht werden. Die Insel besteht an den Küsten zum grössten Teil aus Sandstränden und Mangrovenwäldern. Im Inneren der Insel wächst Regenwald. Auf der Insel wohnen ca. 200‘000 Einwohner und hat während des ganzen Jahres stabile 30 Grad. Regenzeit ist von Dezember bis Februar.

Wir haben den ganzen Februar auf der Insel verbracht, wobei einige Regenschauer dabei waren. Doch waren wir froh, dass wir so früh angereist sind. Denn während unserer letzten Woche in Siargao, füllte sich die Insel mit Touristen, was sich speziell in den Restaurants und an den Stränden bemerkbar machte. 

Auf der Insel können einige Ausflüge zu verschiedenen Stränden und Attraktionen unternommen werden. Für Viele wäre ein ganzer Monat auf dieser Insel wohl zu lang gewesen, für uns war es genau richtig.

Wir assen und tranken uns durch alle möglichen Cafés und Restaurants und genossen es, einfach so in den Tag hinein zu leben. Apropos Essen: Das Essen in Siargao ist ausnahmslos köstlich! Von französischen Bäckereien, Pizzerien, Thailändern bis hin zu Restaurants, die Pasta von Hand selber herstellen, findet man auf dieser Insel. Die Qualität des Essens war während unserer ganzen Reise nirgends so gut, wie in Siargao.

Ausserdem ist die Insel wirklich preiswert. Für ein Nachtessen inkl. alkoholischem Getränk zahlt man meistens nicht mehr als CHF 10.00 pro Person. Eine Übernachtung im Airbnb kostet im Durchschnitt CHF 15.00 und CHF 25.00 pro Person. Um euch einen kleinen Überblick zu geben, hier ein paar Richtpreise:

Bier: CHF 0.60
Ein Glas Rotwein: CHF 3.60
Eine Stunde Massage: CHF 10.00
Kaffee: CHF 2.00
Surfstunde: CHF 10.00

Cloud 9
Cloud 9

Unsere Anreise

Unsere Reise von Auckland nach Siargao war wieder einmal mehr kompliziert und anstrengend. Mittlerweile können wir eine ganze Liste mit Dingen schreiben, die alle schiefgehen können.


Zuerst wollte man uns in Auckland nicht mitnehmen (nein, es lag nicht an piepsendem Sicherheitsequipment und Co.). Unser Reisebüro hat etwas durcheinander gebracht und so waren wir nicht auf unseren Flug gebucht, sondern auf den Flug am darauffolgenden Tag, der aber nie stattgefunden hätte. Es war kompliziert. In der letzten Minute und nach vielen Tränen und Fluchen meinerseits, konnte uns die Airline umbuchen und nahm uns dann doch noch mit.

Falls ihr euch fragt, wieso wir Masken trugen - Coronavirus. Bei unserer Ankunft in Manila schienen wir die einzigen zu sein, die keine Maske trugen. Ein freundlicher Chinese machte uns darauf aufmerksam, dass wir uns doch bitte schützen sollen und gab uns je eine Maske aus seiner 50er-Packung. 

Manila Airport
Manila Airport
Siargao Airport
Siargao Airport

Cloud 9

Die Cloud 9 ist einer der besten und beliebtesten Surspots in den Philippinen. Jährlich findet dort ein professioneller Surf Contest statt, der Surfer aus der ganzen Welt anzieht.

 

Der lange Holzsteg, der über die Riffe zur dreistöckigen Plattform führt, ist sehr beliebt. Von dort aus kann man den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, sowie die unzähligen Surfer im Wasser beobachten.

 

Wir entschieden uns für den Sonnenaufgang, um den Touristenmengen etwas aus dem Weg zu gehen. Um 5.30 klingelte unser Wecker, kurze Zeit später waren wir mit einer Thermosflasche voll Kaffee auf dem Weg zur Plattform. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, wir hatten eine komplette Etage nur für uns.

Cloud 9
Cloud 9
Cloud 9
Cloud 9
Cloud 9
Cloud 9

Cloud 9
Cloud 9
Cloud 9
Cloud 9
Cloud 9
Cloud 9

Palm Viewpoint

Der „Palm Viewpoint“ ist einer der beliebtesten Stops in Siargao und liegt ca. 30 Minuten von General Luna, dem Zentrum von Siargao entfernt. Der Aussichtspunkt befindet sich auf einem Hügel, kurz vor dem Maasin Fluss.

 

Die Aussicht auf das „Palmenmeer“ ist unglaublich.

Palm Viewpoint
Palm Viewpoint
Palm Viewpoint
Palm Viewpoint

Strände in Siargao

In Siargao gibt es unzählige Strände. Die meisten von ihnen haben wir besucht - wir haben einmal die ganze Insel umrundet (ca. 160 Kilometer). Unser absoluter Lieblingsstrand war der "Pacifico Beach", der im Norden der Insel liegt.

Doot Beach
Doot Beach
Doot Beach
Doot Beach
Doot Beach
Doot Beach

Palm Tree Rope Swing

Beim Maasin Fluss findet man die „Palm Tree Rope Swing“, der als geheimer Spot der Locals gilt, wo sich viele Kinder und Einheimische befinden. Dieser Ort wurde über die Jahre immer bekannter, heute tummeln sich hier viele Touristen.

An einer grossen Palme ist ein Seil befestigt, an dem man sich "tarzanlike" über den Fluss schwingen kann.
Natürlich musste Felix diese einmalige Chance nutzen und versuchte sein Glück. Doch nur schon die Palme hoch zu klettern war schwieriger als gedacht. 

An diesem Ort können auch kleine Kanus und Flosse gemietet werden, um den Fluss zu erkunden.

Palm Tree Rope Swing
Palm Tree Rope Swing
Palm Tree Rope Swing
Palm Tree Rope Swing

Wakeboard Fun

Inmitten der Palmen ist ein künstlicher See angelegt, wo sich ein Wakepark befindet. Zusammen mit 4 anderen Besuchern, tobten wir uns 90 Minuten lang aus. Es dauerte nicht lange, bis wir den Dreh raus hatten - es war jedoch ziemlich anstrengend.

Und als wären 90 Minuten nicht schon anstrengend genug, verlängerte Felix um weitere 90 Minuten und hatte den ganzen Park für sich alleine.

Wakepark Siargao
Wakepark Siargao
Wakepark Siargao
Wakepark Siargao

Wakepark Siargao
Wakepark Siargao

Dreamdate & Valentins-Fiasko

Zum Valentinstag überraschte mich Felix mit einer abgelegenen Unterkunft in der Pampa. Die Unterkunft und speziell der Ausblick vom Schlafzimmer war wunderschön. Das Schlafzimmer war quasi offen und hatte ein Fenster aus einem Fliegengitter. 

Das Fliegengitter war leider nicht dicht und auch die zwei Flaschen Mückenspray halfen nichts. Fluchend und mit den Händen um uns wedelnd, verbrachten wir die Nacht. Doch der schlimmste Teil kam erst.

Beim Blick in den Spiegel am nächsten Morgen, ähnelte ich einem Boxer nach einem Kampf. Ich hatte ca. 5 Stiche im Gesicht, einer davon in der Lippe. Die ganzen Mückenstiche lösten wohl eine Art Allergie aus, weshalb mein ganzes Gesicht heftig anschwoll. Jetzt kann ich über den Anblick lachen - doch am Valentinstag mutierte ich förmlich zum Valentinsmonster. 

Felix hat es nicht weniger schlimm getroffen. Seine Mückenstiche verwandelten sich binnen wenigen Stunden in Eiterblasen. 

So gab es zum Frühstück keinen Kaffee im Bett, sondern Antihistamine und Kühlbeutel von der Apotheke.

Siargao
Siargao
Siargao
Siargao

Siargao
Siargao

People of Siargao

Die Menschen in Siargao sind unglaublich freundlich. Da die Insel vom Tourismus lebt, möchten dir am liebsten alle etwas verkaufen, woran wir uns aber sehr schnell gewöhnt haben.

An einem Abend hat uns die Inhaberin unseres Airbnbs zum Essen mit ihrer Familie eingeladen. Essen mit der Familie bedeutet hier, dass auch Cousinen, Onkel und viele Freunde dabei sind. So teilten wir uns zusammen mit ca. 20 Personen das Essen vom Tisch.

Das Essen wird auf Bananenblättern ausgelegt, jeder isst mit der Hand. Natürlich assen auch wir mit den Händen, was viel schwieriger war als erwartet. Alle waren unglaublich gastfreundlich und waren darum besorgt, ob auch ja genug gegessen und getrunken haben. Für uns war es ein wunderschöner Abend inmitten einer grossen Familie :).

People Siargao
People Siargao
People Siargao
People Siargao
Roller tanken in Siargao
Roller tanken in Siargao

Familienessen
Familienessen

Island Hopping

Unser letztes Abenteuer in den Philippinen war das eintägige Island Hopping. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man bucht eine offizielle Tour für ungefähr CHF 35.00 pro Person, oder man organisiert selber ein Boot, was ungefähr CHF 30.00 für den ganzen Tag kostet. 

Da wir wie ihr wisst keine grossen Fans von geführten Touren sind, organisierten wir das Boot selber. Am Hafen angekommen, dauerte es keine 20 Minuten und schon waren wir unterwegs.

Wir besuchten die Inseln: Naked Island, Daku Island und Guyam Island.

Auf der Naked Island ist man nicht nackt, nein. Der Name kommt daher, dass die Inseln lediglich eine kleine Palme hat und sonst eher einem Sandhaufen gleicht.

Daku Island ist eine bewohnte Insel. Am Strand gibt es viele kleine Kioske, wo man sich verpflegen kann. Auch kann man hier selbst mitgebrachten Fisch für den Lunch kochen lassen. Dies war die Insel, auf der am meisten los war.

Guyam Island ist klein und hat sehr viele Palmen. Diese Insel besuchten wir ganz zum Schluss. Sie gefiel uns am besten - auch das Wasser fanden wir hier am schönsten.

Island Hopping Siargao
Island Hopping Siargao
Island Hopping Siargao
Island Hopping Siargao
Island Hopping Siargao
Island Hopping Siargao

Island Hopping
Island Hopping
Sunset Siargao
Sunset Siargao
Kommentare: 1
  • #1

    Brigitte (Mittwoch, 04 März 2020 09:26)

    Hey ihr zwei Lieben, lasst euch ja vom Coronavirus nicht unterkriegen. So schlimm wie es in den Medien gezeigt wird, ist es sicher nicht. Doch nichts desto trotz - passt auf euch auf. Viel Hände waschen und wenn möglich nur essen, was ihr kennt. Wiederum sind es wunderschöne Bilder die einen träumen lassen. Viel Glück bei der Weiterreise.
    Gruss
    Brigitte